[ Blog ] Team

Angeblich schafft man im Team mehr. Angeblich ist man gemeinsam erfolgreicher. Doch welche Schlagkraft ein Team hat, hängt vor allem aus Ihrer Zusammensetzung (Motivation) zu tun.

Findet man sich in einem coolen Projekt wieder und weiß eigentlich gar nicht wie man dazu gekommen ist, kann das zwei Optionen beinhalten.

A) man „findet sich“ wieder, „geht auf“ usw. oder B) man freut sich kurz und ist eigentlich weder emotional noch rational noch sonst wie interessiert was auf die Beine zu stellen. Beide Wege sind aus meiner Sicht in Ordnung. Klar muss einem sein, was man will und was man weniger will (bzw. warum).

Nun kann man das in einem unternehmerischen Setting meist weniger transparent kommunizieren als einem lieb ist, ggf. als Angst den Job zu gefährden (im Falle von B) oder Gesichtsverlust (A könnte weniger gut zum eigenen Selbstbild / Image passen usw.) oder oder oder. Wenn Unternehmen mit Unternehmen, KMU mit EPU oder oder oder zusammenarbeiten, ist das eine ähnliche Scharade.

Findet man jedoch Kooperationspartner mit denen man ehrlich umgehen kann und von Anbeginn die intrinsische (Weiterbildung, Coolness Faktor) und extrinsische Motivation (Geld) offenlegen, gibt es am Ende des Tages am Wenigsten „Brösel“ (wie man in Österreich so schön sagt) – natürlich reden wir hierbei nur über den „worst case“ (also den schlimmsten Fall).

In den vergangenen fünf bis sieben Jahren (die Zeit vergeht anscheinend anders wenn man sich in der zweiten Lebenshälfte [ gefühlt ] befindet) habe ich vermutlich 20 unterschiedliche Kooperationen, Partnerschaften mit der Firma Digibond erlebt. Jede individuell und kontextuell unvergleichbar, jede ein Lernprozess in sich. Unabhängig ob man sich bereits kannte oder sich ein geniales gemeinsames Projekt aufdrängte. Der einzige Weg zum Erfolg führte über die knallharte Ehrlichkeit zu sich selbst. Dann lief alles locker flockig.

Diese Gedanken zum Anlass eines heißen Sommer-Starts in dem viel möglich ist, und das Wetter eine Rolle für den Erfolg spielt.