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Wenn man stĂ€ndig unterwegs ist und mit vielen Menschen zu tun hat, ergibt sich dadurch ein sehr zuvorkommendes Verhalten. Irgendwann. Was es eröffnet ist allerdings auch ein riesen Einblick in die Welt der Selbstdarstellung, der IdentitĂ€t des Individuums. Als Marketers haben wir es oft mit Zielgruppen (Sinus Milieus) und Zielgruppenbeschreibungen oder konkret – Personas zu tun.

Wie geht man also als EPU (Ein-Personen-Unternehmen) mit seinen Partnern, Lieferanten und Kunden um? Ist es sinnvoll fĂŒr sich selber zu definieren und herauszufinden, mit wem man gut kann (als Persona) und wohin die Reise gehen könnte? Wen spricht man wie an, ohne eine fundierte Ausbildung zu haben, und braucht man die ĂŒberhaupt? Was ist das Wichtigste im Umgang mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, Blickwinkeln, Agendas und WĂŒnschen. WĂŒnsche, die oft nicht unter einem Hut Platz haben.

Option Hausverstand

Der Hausverstand gebietet, nach eigenem Ermessen optimal agieren. Seine Empfehlungen aussprechen, darauf besonders hinweisen, wenn diese mit Haftung- und GewĂ€hrleistung zu tun haben (auch schriftlich); UND bei sich und den eigenen Werten bleiben. Es beeindruckt oft mehr, dass jemand seinen Weg auf seine Weise verfolgt, ohne Scharade; als sich hinter „wir können alles“ und „wir machen alles“ oftmals gefĂŒhlt und unglaubwĂŒrdig (das muss in diesem Beitrag angesprochen werden) darstellt.

Ein Personen Unternehmen (EPUs oder wie ich sie sehe 1PUs) können differenziert werden in unterschiedliche Gruppen.

  • 1PUs im Teilzeitformat (neben einer hauptberuflichen TĂ€tigkeit oder unbezahlten TĂ€tigkeit wie wir sie leider noch fĂŒr Frauen die als MĂŒtter zuhause bleiben kennen),
  • 1PU als Unternehmen im Vollzeitformat,
  • 1PU (Teilzeit oder Vollzeit) mit eingetragenem Namen im Firmenbuch (also mit dem KĂŒrzel e.U. am Ende der offiziellen Unternehmensbezeichnung), und natĂŒrlich
  • 1PU im unternehmerischen Format einer GmbH.

Am Anfang wird man ĂŒberwĂ€ltigt mit UnterstĂŒtzung, Blickwinkel und Information. Gut Ding braucht Weile, doch gut Ding brauch auch – wir sind Menschen, ob Teilzeit, Vollzeit oder Gmbh 😉 -emotionalen Austausch.

Das Umfeld

Ich schreibe explizit nicht ĂŒber Netzwerkfaktoren oder Empfehlungen, nie alleine Mittagessen zu gehen (das ist in Ortschaften wo es gerade noch ein Gasthaus gibt eine hinkende Empfehlung, auch wenn Marketing Gurus sicherlich wissen wovon sie reden. Dennoch sind viele gute Überlegungen die zum Erfolg fĂŒhren oder diesen unterstĂŒtzen, möglich, wenn das Setting, das Umfeld passt.

Diese wirkt. Auf einen, auf die eigenen Blickwinkel, auf die Zukunftsvisionen, auf die Arbeit die man verrichtet. Wir dĂŒrfen miteinander reden, direkt und klar. Immer auf Augenhöhe. Anders passiert nichts.

Die vielen Stimmen die einen begleiteten, ob aus YouTube, vom weisen Nachbarn, der Begegnung an der Bushaltestelle oder im Zug, auf einer Veranstaltung oder im Restaurant: alle wirken. Alle wirken ein. Alle wirken aus ihrer IdentitÀt heraus. Alle haben ihre eigenen Wege und verfolgen hoffentlich ihre eigenen Ziele (haben sie keine definiert und lassen sich auf ihrem Weg treiben ist das eine Entscheidung und spricht ebenfalls; hilft der EinschÀtzung des Individuums und dessen / deren IdentitÀt).

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