Jeder Nutzer wei├č es am Besten. Sein Bildschirm zeigt die einzigen M├Âglichkeiten des WWW. -Ist dem so? Angenommen wir haben eine Shop im Web. Dieser bietet Produkte f├╝r Menschen von 0-99 Jahren. Wie inszenieren wir Produkte am Besten wenn der Bildschirm des Nutzers auf diesen abgestimmt sein sollte? Jedes Produkt besitzt spezifische Eigenschaften die bedeutsam f├╝r den Anwender sein k├Ânnen.

Die Art der Produktpr├Ąsentation entscheidet in Millisekunden ├╝ber Erfolg und Mi├čerfolg, Annahme oder Ablehnung, Verweildauer und Glaubw├╝rdigkeit des Produktes. So feingliedrig die Produktentwicklung, so heikel die Darlegung.

Die Details werden vom Hersteller bereits meist ausf├╝hrlich beschrieben und in den Produktinformationen wiedergegeben. Doch entspricht diese Information den Lesegewohnheiten, den Pr├Ąferenzen des Lesers? Welcher Weg wird eingeschlagen um das gew├╝nschte Produkte leicht erreichbar zu machen? Welche abh├Ąngigen, ├Ąhnlichen oder verwandten Produkte sind sinnvoll f├╝r den Anwender, den Nutzer?

Die unterst├╝tzende visuelle Pr├Ąsentation – unabh├Ąngig von Text und Fakten, Auswahlm├Âglichkeiten (Gr├Â├če, Farbe; weitere Modifizierbarkeit) – wirkt in ihrem Stil nach. Sollte der Eigent├╝mer eine besondere Darstellungsart als die einzig richtige erachten, mag dies in seinem Fall f├╝r sich selbst gesprochen stimmig sein. Doch bedeutet dies eine Herausforderung f├╝r die Marken- und Produktverantwortlichen: deuten Analysen (Google) in eine entfernte Richtung, oder ist die vertraute Stilrichtung f├╝r die j├╝ngere Zielgruppe unnahbar, wirkt das Unternehmen schnell innovationsscheu.

Eine gute Benutzeranalyse und Fokus Gruppen (Marktforschung) helfen bei den kleinen relevanten (wichtigen) Unterschieden. Denn das Internet ist ja f├╝r alle gleich, nicht wahr? Defakto m├╝ssen wir alle etwaigen M├Âglichkeiten mitbedenken, die dem Kopf des Unternehmens entgehen um jene miteinzubeziehen die wom├Âglich gute, loyale Kunden sein wollen. Aber von der Herangehensweise NICHT ├╝berzeugt sind.

Wir sind verpflichtet dem DAU (d├╝mmster anzunehmender User) mit dem gleichen Respekt entgegenzutreten wie dem Chef des Unternehmens. Der hat zwar mehr Gewicht in der Entscheidung (und sehr wahrscheinlich mehr Produkt-KnowHow), ist aber leider nicht mit allen Blickwinkeln seiner eigenen Kunden gesegnet. Das was der einzelne als das f├╝r Ihn adequate Produkt erw├Ągt findet er wom├Âglich auch nicht auf der Webseite des Unternehmens. Plattformen wie Amazon, Geizhals, Bookings, Uber u.├ä. helfen weitere Produktansprachen m├Âglich zu machen und den Vertrieb anzukurbeln.

Offenheit den M├Âglichkeiten des Internet gegen├╝ber, unabh├Ąngig von farbenfrohen WWW Cubes sind f├╝r die Conversion eine me├čbare Gr├Â├če. Im Unterschied zu Print, bietet und fordert das Internet auf, am Leben des Einzelnen teilzuhaben. Nur damit gelingt eine Harmonisierung durch Technologie (Desktop, Tablet, Mobile), Navigation, Stil (Farbe / Text) und klarer Produktpr├Ąsentation.